
Archiv für die Kategorie ‘Brüderlichkeit’

Üble Nachrede und Brüderlichkeit
Juni 10, 2009
Es wurde berichtet, dass Al-Fudayl bin ‘Ayyad sagte: „Wenn die Üble Nachrede erscheint, wird die Brüderlichkeit für Allah verschwinden; und zu jener Zeit werdet ihr wie Dinge sein, die mit Silber oder Gold überzogen sind: Im Inneren hölzern, lediglich nach außen hin in Ordnung.„
Abû Nu’aym, Hilyah Al-Awliyâ`, Vol. 3 S. 395

Keiner von euch ist gläubig, bis er…
April 4, 2009Der Gesandten Allahs, sallallahu ´alaihi wa sallam, sagte (sinngemäß): „Keiner von euch ist gläubig, bis er für seinen Bruder das wünscht; was er für sich selbst wünscht.„ [Al-Buchary, Muslim]
Abu ‘Abdullah bin al-Khatib erzählten „Abu Hamdun (einer von den Tabi’in) hatte eine Papierrolle, auf der die Namen von dreihundert seiner engsten Freunde geschrieben waren, und er pflegte für sie zu beten(Du´a)-einem nach dem anderen- jede einzelne Nacht.“ ['Sifat as-Safwah'; 1/492]
Abu Sulayman ad-Darani sagte: „Wenn ich die Welt und alles was in ihr ist einem Bruder geben müsste, dann würde ich mir wünschen, dass ich ihm mehr geben könnte.“ ['Ihya' 'Ulum ad-Din'; 2/211]
Abu Nu’aym berichtete: „Wenn ´Utbah die Menschen mit Essen versorgte, um ihr Fasten zu brechen, hat er zu manchen von ihnen Anwesenden gesagt: „Bring mir ein bisschen von deinem Wasser und Datteln, womit ich mein Fasten brechen kann, damit du diesselbe Belohnung bekommst wie ich.“ ['Hilyat al-Awliya''; 6/235]
Ibn Rajab erzählte: “Muhammad bin Wasi’ verkaufte einen Esel an einem Mann, als der Mann ihn fragte: „Bist du zufrieden mit diesem Esel?“ Ibn Wasi’ antwortete: „Wenn ich nicht zufrieden wäre mit diesem Esel, dann würde ich ihn dir nicht verkaufen.„ ['Jami' al-'Ulum wal-Hikam'; 1/305]

Eine Freude machen? Und das auch auf diesem Niveau?
März 30, 2009
Ich sehe manchmal Brüder, die das machen, und ich dachte es wäre nett diesen Bericht zu finden, der diese Tätigkeit der Gefährten bestätigt.
In al-Bukhari’s ‘al-Adab al-Mufrad’ (1012), wird berichtet von Thabit al-Bunani, das er sagte: „Immer wenn Anas aufwachte, rieb er süß parfürmiertes Öl auf seine Hände für das Schütteln der Hände mit seinen Brüdern.“ Dies wurde bestätigt von al-Albani in ‘Sahih al-Adab al-Mufrad’ (774).
Husayn al-’Awayshah kommentierte: „Dies zeigt wie begierig sie waren ihre Brüder glücklich und erfreulich zu machen.
Zu dieser Zeit war ich ein armer junger Mann. Weder Familie, noch Vermögen, noch eine Wohnung hatte ich. Ich pflegte mit anderen armen Muslimen wie mich in der Suffah der Moschee Schutz zu suchen. Die Menschen nannten uns die „Gäste des Islam“. Wann immer ein Muslim etwas als Spende zum Propheten brachte, schickte er all dies zu uns. Und wenn ihm irgendjemand ein Geschenk machte, so nahm er etwas davon und ließ uns den Rest zurück.