Archiv für die Kategorie ‘Dankbarkeit’

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Gedenkt Meiner, so gedenke Ich eurer

April 12, 2009

فَٱذۡكُرُونِىٓ أَذۡكُرۡكُمۡ وَٱشۡڪُرُواْ لِى وَلَا تَكۡفُرُونِ

Gedenkt Meiner, so gedenke Ich eurer. Seid Mir dankbar und seid nicht undankbar gegen Mich. [2:152]

Es wird überliefert von Hisham ibn Sa´di und dieser von Zayd ibn Aslama, dass Musa, ´alaihi sallam, gesagt hat: ‘Ya Allah, wie soll ich Dir dankbar sein?‘ Allah sagte zu Musa: ’Meiner zu gedenken und Mich nicht vergessen, weil wenn du Meiner gedenkst, hast du Mir nur gedankt und wenn du Meiner vergisst, dann warst du nur undankbar Mir gegenüber.’ [Ibn Kathir in seinem Tafsir al-Qur´an al-´Adhim, S. 195]

Mehr hierzu: Dhikr-Gedenken an Allah

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Güte zu den Eltern

Februar 19, 2009

Allah subhanahu wa ta’ala sagt:

وَوَصَّيْنَا الْإِنسَانَ بِوَالِدَيْهِ حَمَلَتْهُ أُمُّهُ وَهْناً عَلَى وَهْنٍ وَفِصَالُهُ فِي عَامَيْنِ أَنِ اشْكُرْ لِي وَلِوَالِدَيْكَ إِلَيَّ الْمَصِيرُ

وَإِن جَاهَدَاكَ عَلى أَن تُشْرِكَ بِي مَا لَيْسَ لَكَ بِهِ عِلْمٌ فَلَا تُطِعْهُمَا وَصَاحِبْهُمَا فِي الدُّنْيَا مَعْرُوفاً وَاتَّبِعْ سَبِيلَ مَنْ أَنَابَ إِلَيَّ ثُمَّ إِلَيَّ مَرْجِعُكُمْ فَأُنَبِّئُكُم بِمَا كُنتُمْ تَعْمَلُونَ

Und Wir haben dem Menschen im Hinblick auf seine Eltern anbefohlen – seine Mutter trug ihn in Schwäche über Schwäche, und seine Entwöhnung erfordert zwei Jahre -: „Sei Mir und deinen Eltern dankbar. Zu Mir ist die Heimkehr. Doch wenn sie dich auffordern, Mir das zur Seite zu setzen, wovon du keine Kenntnis hast, dann gehorche ihnen nicht. In weltlichen Dingen aber verkehre mit ihnen auf gütige Weise. Doch folge dem Weg dessen, der sich zu Mir wendet. Dann werdet ihr zu Mir zurückkehren, und Ich werde euch das verkünden, was ihr getan habt.“ [Sura Luqman Ayat 14-15]

Schaikh Abdurrahman As-Sa’di sagte: „Der Vers „Und Wir haben dem Menschen anbefohlen“ bedeutet, dass Allah subhanahu wa ta’ala uns etwas anvertraut hat, wonach wir gefragt werden. Dieses etwas sind „die Eltern“. Dann sagt Allah „Sei Mir dankbar“, was bedeutet, dass man Ihn einzig und alleine anbetet und Seine Pflichten, die Allah uns zu tun auferlegte, erfüllt und keine unrechtmäßigen Sünden begeht; „und zu deinen Eltern“ bedeutet: Gütig zu den Eltern zu sein, sie mit Liebe, Zuneigung und Frömmigkeit, sowohl in den Worten als auch in den Taten zu überschütten, sie mit Milde und Ergebenheit zu behandeln, sie zu versorgen und sie niemals, sei es verbal oder physisch, zu verletzten. Allah subhanahu wa ta’ala erinnert uns daran, dass „Zu Mir die Heimkehr ist“, was bedeutet, dass wir am Tag des Gerichts zu Allah zurückkehren und über die Leihgaben befragt werden, die wir genossen haben. Wenn wir unsere Pflichten gut erfüllten, werden wir belohnt, wenn wir jedoch daran scheiterten, werden wir streng bestraft.

Dann erwähnt Allah subhanahu wa ta’ala den Grund, warum wir gütig zu unseren Eltern sein sollten, indem Er subhanahu wa ta’ala sagt, „seine Mutter trug ihn in Schwäche über Schwäche“, was bedeutet, dass seine Mutter ihn unter stetigem Leiden gebar; unter Schmerzen und Schwierigkeiten vom ersten Moment an, als das Kind sich in ihrem Bauch bewegte, bis zu den schlimmsten Schmerzen, während der Geburt. Und „seine Entwöhnung erfordert zwei Jahre“, was bedeutet, dass während dieser zwei Jahre die Mutter ihr Kind stillt und auf ihn/sie aufpasst. Nach all diesen Jahren des Leidens, der Härte, Liebe und Fürsorge, können wir nicht zumindest unsere Mütter dafür entschädigen, was sie für uns getan haben und ihnen ihre Rechte zurückzahlen?“

Aus How to Be kind To Your Parents von Ibrahim Ibn Saaleh al-Mahmoud, S. 10

[Entnommen aus dem Day-Magazine, Ausgabe 4]

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Lass mich dein Gefährte im Paradies sein

September 28, 2008

Es war die Gewohnheit des Propheten sallallahu ‘alaihi wa sallam, dass er, wenn ihm jemand etwas Gutes tat, es liebte, dies der Person mit etwas Vorzüglicherem zu vergelten. Er wollte auch für mich etwas tun als Dank für meinen Dienst an ihn. So kam er eines Tages auf mich zu und sagte: „Oh Rabee’ah ibn Ka’b.“ – Labbaik, ya RasulAllah wa sadaik – Zu deinem Befehl, oh Gesandter Allahs und möge Allah dich mit Freude segnen, antwortete ich. Du kannst mich um alles bitten und ich werde es dir geben.

Ich dachte ein wenig darüber nach und sagte dann:Gebe mir ein wenig Zeit, oh Gesandter Allahs, um darüber nachzudenken, worum ich dich bitten sollte. Danach werde ich dich davon wissen lassen. Er willigte ein.

der-teil-einer-moscheeZu dieser Zeit war ich ein armer junger Mann. Weder Familie, noch Vermögen, noch eine Wohnung hatte ich. Ich pflegte mit anderen armen Muslimen wie mich in der Suffah der Moschee Schutz zu suchen. Die Menschen nannten uns die „Gäste des Islam“. Wann immer ein Muslim etwas als Spende zum Propheten brachte, schickte er all dies zu uns. Und wenn ihm irgendjemand ein Geschenk machte, so nahm er etwas davon und ließ uns den Rest zurück.

So fiel mir also ein, den Propheten um etwas weltliches Gut zu bitten, das mich von der Armut befreit und mich wie andere sein lässt, die Vermögen, Frau und Kind haben. Bald jedoch sagte ich zu mir: „Mögest du zugrunde gehen, Rabee’ah. Die Welt ist vorübergehend und wird vergehen. Du hast deinen Anteil an Versorgung in ihr, die Allah dir versichert hat und die zu dir kommen muss. Der Prophet sallallahu ‘alaihi wa sallam hat einen Platz bei seinem Herrn und keine Bitte würde man ihm verweigern. Bitte ihn deswegen darum, dass er Allah anflehen soll, dich mit etwas von der Belohnung des Jenseits zu segnen.

Mit diesem Gedanken fühlte ich mich zufrieden und erfüllt. So ging ich zum Propheten und er fragte mich: „Was sagst du, oh Rabee’ah?Oh Gesandter Allahs, sagte ich, ich bitte dich darum, Allah, den Erhabenen, in meinem Namen anzuflehen, mich zu deinem Gefährten im Paradies zu machen.

Wer hat dir diesen Rat gegeben?“ fragte der Prophet.

Nein, bei Allah,“ sagte ich. niemand hat mir einen Rat gegeben. Aber als du mir sagtest Du kannst mich um alles bitten und ich werde es dir geben,da dachte ich daran, dich um etwas in dieser Welt zu bitten. Doch binnen kurzem wählte ich das, was beständig und anhaltend ist und nicht das, was vorübergehend und vergänglich ist. So bat ich dich darum, Allah in meinem Namen anzuflehen, damit ich dein Gefährte im Paradies sein kann.

Der Prophet schwieg für eine Weile und fragte mich dann: „Hast du irgendeine andere Bitte neben dieser, Rabee’ah?“ – Nein, Gesandter Allahs, nichts kann dem gleichen, worum ich dich bat. – „Helfe mir in diesem Fall um Deinetwillen, indem du vermehrt Niederwerfungen machst.

So begann ich, mich der Anbetung zu widmen, um das Glück zu erlangen, mit dem Propheten im Paradies zu sein, so wie ich das Glück hatte, in seinem Dienst zu stehen und in diesem Leben sein Gefährte zu sein.

[Entnommen aus Biographies of the Companions]

Quelle: sahaba.net

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Hast du Allah gedankt?

September 26, 2008

Salmân al-Fârsî radhiyAllahu anhu sagte: “Es gab einen Mann, dem viele Reichtümer dieser Welt gegeben wurde, doch dann wurden sie ihm weggenommen. Aber er fuhr fort, Allah zu loben und Ihm zu danken, bis man ihm alles nahm, sogar sein Bett. Jedoch lobte und dankte er Allah weiterhin. Ein anderer Mann, dem auch viele Reichtümer dieser Welt gegeben wurde, fragte ihn: „Wofür lobst und dankst du Allah?“ Der Mann erwiderte: „Ich lobpreise Ihn und danke Ihm für die Gnaden, welche, wenn andere mich darum bitten würden, sie ihnen im Gegenzug für all das zu geben, was sie haben, ich sie ihnen niemals geben würde.“ „Was könnten diese sein?“, fragte der zweite Mann. “Kannst du nicht sehen?“, fragte der erste Mann. “Ich habe mein Augenlicht, meine Zunge, meine Hand, meine Füße …“

Ein Mann sagte zu Abu Hâzim: „Was ist die Dankbarkeit der Augen?“ Er sagte, “Wenn du etwas Gutes siehst, spreche über dies und wenn du etwas Schlechtes siehst, so schweige darüber.“ Er fragte, “Was ist die Dankbarkeit der Ohren?“ Er sagte, “Wenn du etwas Gutes hörst, akzeptiere es und wenn du etwas Schlechtes hörst, lehne es ab.“ Dann fragte er: „Was ist die Dankbarkeit der Hände?“ Er sagte, “Nehme nichts, das nicht dir gehört und halte nicht die Bezahlung der Schulden an Allah (Zakât) zurück.“ Dann fragte er, “Was ist die Dankbarkeit des Kopfes?” Er sagte: „Wissen darin zu haben.“ Dann fragte er, “Was ist die Dankbarkeit der eigenen Geschlechtsteile?“

Er zitierte:

101283702_7def58467d_oUnd ihre Schamteile bewahren; außer gegenüber ihren Gattinnen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen; denn dann sind sie nicht zu tadeln. Diejenigen aber, die darüber hinaus etwas begehren, sind Übertreter.[al-Mu’minûn (23):5-7]

Ibn Abi’d-Dunyâ erwähnte das Dâwûd (Friede sei auf ihm) Allah fragte: „Was ist die geringste Deiner Gnaden?“ Allah offenbarte ihm: „Oh Dâwûd, atme ein.“ Dâwûd tat es und Allah berichtete ihm: “Das ist die geringste Meiner Gnaden an dich.“

[Entnommen aus "Uddat as-Sâbireen wa Dhâkirat ash-Shâkireen” von Ibn Qayyim al-Jawziyyah]

Quelle: abdurrahman.org

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Ich weine nicht…

August 20, 2008

Ein Mann erreichte das Alter von 70 Jahren und er litt an einer Krankheit; er konnte nicht urinieren. Die Ärzte informierten ihn darüber, dass er sich einer Operation unterziehen müsse, um diese Krankheit zu heilen. Er stimmte der Operation zu, da das Problem ihm seit Tagen Schmerzen bereitete. Als die Operation beendet war, gab ihm sein Arzt die Rechnung, die all die Kosten abdeckte. Der alte Mann schaute die Rechnung an und fing an zu weinen. Als der Arzt dies sah, sagte ihm der Arzt, dass, falls die Kosten zu hoch sind, sie eine andere Vereinbarung treffen könnten. Der alte Mann erwiderte: „Ich weine nicht aufgrund des Geldes. Ich weine, weil Allah mich 70 Jahre lang urinieren ließ und Er mir niemals eine Rechnung schickte.“

und wenn ihr Allahs Wohltaten aufzählen wolltet, würdet ihr sie nicht vollständig erfassen können. [Surat Ibrahim (14):34]

Allah sagt, dass die Diener niemals dazu in der Lage sind, Seine Wohltaten aufzuzählen, geschweige denn Ihm so zu danken, wie es sich gehört. In Sahih Al-Bukharî wird berichtet, dass der Gesandte Allahs sallallahu ‘alaihi wa sallam folgendes Bittgebet zu sprechen pflegte:dua_1

اللَّهُمَّ لَكَ الْحَمْدُ غَيْرَ مَكْفِيَ وَلَا مُوَدَّعٍ وَلَا مُسْتَغْنًى عَنْهُ رَبَّنَا

Alles Lob gebührt Allah, unserem Herrn: Obwohl wir Ihm das, was Er uns gegeben hat, nicht zurückzahlen können; Er lässt uns nicht im Stich und wir kommen ohne Ihn nicht aus!

Es wurde berichtet, dass der Prophet Dawud ‘alaihis salaam in seinem Bittgebet zu sagen pflegte,

Oh Herr! Wie kann ich Dir nur richtig danken, wo doch meine Dankbarkeit Dir gegenüber auch eine Gnade von Dir für mich ist.“ Allah, der Erhabene, antwortete ihm, „Jetzt hast du Mir ausreichend gedankt, oh Dawud, was so viel bedeutet wie, „wenn du erkennst und zugibst, dass du Mir niemals richtig danken kannst.

Quelle: kalamullah.com